Publicado en línea el Viernes 4 de mayo de 2018, por Dave Walker

Bei Fußpilz handelt es sich um eine andauernd vonstatten gehende Mykoseinfektion zwischen den Zehen, an Fußsohlen oder in komplizierten Fällen auch des Fußrückens. Befällt der Pilz auch den Nagel, handelt es sich um Nagelpilz. Die Krankheit gehört zu den Dermatomykosen (=Pilzerkrankungen der Haut).

Ursache

    1. Die Dermatophyten:

Dermatophyten besitzen ein Ferment, das die humane Hornsubstanz (Keratin) zerteilen kann. Sie nähren sich von der Hornsubstanz und hausen gern an Positionen, an denen sie jede Menge davon vorfinden, z.B. unter den Fußnägeln.

    1. Schimmelpilz:

Die Schimmelpilze treten eigentlich nur zusammen mit sonstigen Mykosen auf, da sie die humane Keratin nicht spalten können.

    1. Der Hefepilz:

Hefepilze halten sich sehr gerne in Gegenden auf, an denen ein warmes, feuchtes Ambiente herrscht, wie zum Beispiel in den Zehenzwischenräumen. Sie sind gleichermaßen auslöser für den besonders bei Babys auftretenden Soor im Bereich des Mundraums. Candida albicans ist der wohl verbreitetste Hefepilz.

Die Übertragung der Fußpilzerreger funktioniert indirekt von Person zu Person via Berührung oder Schmierinfektion über mit den Erregern infizierte Laufflächen oder Gegenstände oder auch durch direkten Kontakt mit dem Fuß einer infizierten Person.
Eine indirekte Ansteckung ist überall möglich, wo Personen in feucht-warmen Umgebungen barfuß laufen, die dies ansonsten nicht tun – zum Beispiel in Frei- und Hallenbädern, öffentlichen Duschen oder auch Saunen. Gefördert wird Fußpilz obendrein durch Schweiß an den Füßen sowie fehlendes Abtrocknen nach dem Duschen, Baden oder Schwimmen.

Beschwerden

Spezifisch für Fußpilz sind enormer Juckreiz, rote, nasse und schuppende Hautpartien sowie damit in Erscheinung tretende schmerzhafte Entzündungen.

Krankheitserkennung

Normalerweise lässt sich eine Infektion mit Tinea pedis-Erregern mithilfe der typischen Anzeichen leicht identifizieren. Damit aber die konkrete, kausale Pilzgattung behandelt werden kann, entnimmt der Dermatologe eine Probe der befallenen Stellen. Hierbei werden von den befallenen Epidermisregionen kleine Schuppen schmerzlos abgeschabt.

Behandlung

Die Heilmethode erfolgt je nach Grad der Mykose. In der Anfangsphase genügt es häufig aus, wenn die jeweiligen Hautpartien mit einer Creme wie zum Beispiel Onycosolve behandelt werden. Hat sich die Mykose jedoch schon so weitläufig ausgebreitet, dass er riesige Areale des Fußes infiziert hat, ist eine Behandlung mit Arzneimitteln zum Konsumieren vonnöten, um den Pilz intensiv von innen zu töten.

Zur Therapie von Mykoseinfekten setzen Ärzte sogenannte Antimykotika ein, deren Wirkstoffe die Zunahme der Pilze beeinträchtigen oder diese abtöten.
Alle Behandlungsmaßnahmen sollten kontinuierlich und konsequent durchgeführt werden.

Denn Fußpilz ist ungemein widerstandsfähig. Im Allgemeinen sollte eine Therapie 2-4 Wochen lang durchgeführt werden. Selbst wenn die Krankheitszeichen schon früher weg sind, sollte das Heilverfahren wie mit dem Hautarzt festgelegt fortgeführt werden, denn bloß dann kann davon ausgegangen werden, dass der Infekt ganz bekämpft wurde und keinerlei Wiedererkrankungen zu befürchten sind.

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